Die Gründung

 

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Freetriker - Oberhessen>Über F.t.-O.>Die Gründung

[Die Gründung][Die Prinzipien][Das Geschichtliche]

Wie alles begann


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Mein Renegade und ich - oder: wie ich Triker wurde !

        

         Als der Kult-Film "Zwei Nasen tanken Super" zum ersten mal das Licht der Welt im öffentlich- rechtlichen Fernsehen erblickte, verfolgte ich, wie hypnotisiert besonders die Szenen mit den Trikes. Voller Begeisterung für diese Fahrzeuge ging es mit Freunden auf die Fahrräder und einige Szenen (besonders die Fahrszenen) wurden auf unseren Drahteseln nachgespielt (inklusive Motorengeräusch) ! Im Laufe der Jahre ging dies dann auch in Vergessenheit, bis dann eines Tages ein nahegelegenes Nissan- Autohaus zum "Tag der offenen Tür" mit gleichzeitiger "Trike- Präsentation" einlud.

Mittlererweile befanden wir uns bereits in den 90er und die Interessen hatten sich etwas mehr zum vierrädrigen Gefährt, genannt GTI, orientiert. Doch aufgrund dieser Einladung kamen wieder alte Erinnerungen hoch und man bestaunte natürlich die ausgestellten Fahrzeuge (Boom- Trikes), machte eine Probefahrt und träumte vom Besitz eines solchen Fahrzeugs...

Dann kam die Jahrtausendwende, der GTI war Geschichte, inzwischen hatte man weitere Schritte ins "Erwachsenenleben" getan, man hatte geheiratet und Nachwuchs war natürlich auch schon da. Beim Stöbern bei ebay entdeckte ich dann für kleines Geld die DVD des schon längst vergessen geglaubten Kult- Filmes und schlug zu.

So kam es denn, dass das alte Interesse wieder geweckt wurde und dann im Spätsommer durch einen Freund noch verstärkt wurde. Denn dieser ist Musiker bei einer Unterhaltungs-Band, die jedes Jahr im Spätsommer sich Trikes mieteten und gemeinsam eine Abschluß- Tour machten.

Nach diesem Tag unterhielten wir uns und fassten den Entschluß, uns gemeinsam ein Trike zuzulegen, da wir beide Schichtarbeiter sind und nicht immer Zeit haben.

Schnell wurde ich bei ebay fündig:

WK- Highway, 1600 ccm, 50 PS, Bj. 1992

Das Teil wurde beobachtet und als die Auktion beendet war, keiner geboten hatte, wurde kurz angerufen und ein Besichtigungstermin vereinbart. Wir fuhren gemeinsam hin, schauten uns das Trike von allen Seiten an und machten eine Probefahrt. Da war es: das Gefühl von Freiheit, für ein par Kilometer konnten wir es spüren ...

Dieses "Teil" musste ich haben !!!

Der "Renegade" im Verkaufszustand

Nach unserer Rückkehr über den Preis verhandelt, einig geworden, Geld gegen Fahrzeug getauscht und heim ging´s zur Familie.

Mit großen Augen (besonders die der Kinder) wurde das Gefährt bestaunt und ich konnte es noch nicht fassen: endlich habe ich eins, endlich fühlen wie Gottschalk und Krüger...

Be free on three !!!

Nun ging´s los:

Versicherung, Zulassung und ab auf die Piste, denn ein par Wochen hatte ich ja noch.

Die Zulassung war beschränkt von 05 - 10, was mich zu Anfangs nicht weiter störte, doch ich begann ja mich im Internet umzuschauen und stieß auf das Addams-Triker-Forum, wo ich mich sofort registrierte und mein Profil ausfüllte. Dieses Profil war es dann auch, welches dafür sorgte, dass ich Basco kennen lernte, die mich aufgrund dessen über PN anschrieb, da ich unmittelbar in ihrer Nähe wohne. Schnell wurde ein Treffen arrangiert und da Susi schon in der Szene bekannt war, kamen natürlich auch andere Triker wie z.B. rp64 und Blondy mit und ich verlebte, zusammen mit diesen "Alttrikern" (im Vergleich zu mir) einen super Sonntag- Nachmittag im Kreise von gleichgesinnten.

Nun war es passiert:

Ich hatte andere Trikes gesehen, private Trikes, an denen nichts fehlte und ich erkannte zum ersten mal den Unterschied zu den "Vermiet- Trikes" und wollte auch so einiges haben. Mein Freund hatte sich inzwischen über Mobile.de ein Rewaco HS1 gekauft und somit konnte ich mit meinem Trike tun und lassen, was ich wollte ... es war meins ! So begann ich mit der Suche nach Zubehör- Teilen (möglichst Chrom) und wurde schnell fündig. Bei den einschlägigen Teile- Shops (Abart & Kult) flatterten von nun an die Bestellungen nur so rein, denn der Winter war schon greifbar nahe und ich hatte ja Zeit zum Umbau. Da es dann im März 2003 schon frühlingshaft losging, kam ich ins grübeln, ob Mai nicht schon etwas spät für meinen Saison- Auftakt wäre und ich entschloß mich, die Zulassung noch mal auf 04 - 10 zu ändern.

Dann ging es los:

Hessse- Trefffe, Herkules- TT, Seesbach, Schwalm- Eder, Butzbach und natürlich ettliche Tagestouren. Mein Freundeskreis erweiterte sich schlagartig und ich bin auch heute noch stolz drauf, so viele tolle, interessante und nette Leute kennengelernt zu haben. In meinem Sommerurlaub im Juli kam dann der nächste Schlag: ein Qek musste her ! In Wolfhagen schufteten wir uns mit unserem Iglu- Zelt und Frauchen verschwand jeden Morgen zu Saloniki- Udo in den Qek.

Nachforschungen ergaben, dass dieser einen Spiegel an der Tür befestigt hatte und dieser nun morgens von den benachbarten "Zelter- Frauen" belagert wurde !!!

Zuhause angekommen, bekamen wir von Blondy ein Angebot, welches sich nur schwer abschlagen ließ: Ein Qek mit Vorzelt, auflaufgebremst (hydraulisch) und der auch noch gut in Schuß ! Nach kurzer "Kriesensitzung" wurde zugestimmt und somit war mein Sommerurlaub in den Qek verlegt worden. Denn dieser sollte schon vernünftig aufgearbeitet werden. Bremse instandgesetzt, TÜV neugemacht und zugelassen ... fertig !

Wieder ab zu ebay und auf die Suche nach einer Anhängerkupplung gemacht (den ausführlichen Bericht hierüber gibt's unter "Meine AHK und ich" !

So bin ich nun  seit der Saison 2004 mit Trike & Qek unterwegs und werde für 2005 das ein oder andere Treffen mehr einplanen um die Leute öfters sehen zu können, die mich größtenteils seit meinem Einstieg in die "Gemeinde" begleiten.

Aber auch um neue Leute kennen zu lernen, mit denen ich z.B. schon durch Foren Kontakt habe, sie jedoch noch nie Live getroffen habe !

 

Ich hoffe, wir sehen uns !

Mein "Renegade" & Ich

JOJO


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